Ein politisches Pulverfaß.
Der Vielvölkerstaat ohne Geschichte kommt einfach nicht zur Ruhe. Ein rechtsradikaler Umtrieb jagt den nächsten. Ungarn ist ein Land ohne Identität und deshalb imer kurz vor dem Zerfall.
Neuester Coup. Die Ungarn wollen einen Untoten Rassisten und Blut-und-Boden-Literaten und bekennender Rassist in Transsilvanien beizusetzen.
Jozsef Nyirö
war von 1941 bis 1945 Abgeordneter im ungarischen Parlament. Dort vertrat er einen damals von Ungarn annektierten Teil Siebenbürgens. Er floh vor der anrückenden Sowjetarmee und starb schließlich in Spanien. Die rechtsnationale Regierungspartei Ungarns - eine Schwesterpartei der deutschen CDU! - fördert heute einen Kult um Nyirö und andere Politiker aus der Nazi-Zeit.
Selbstverständlich haben die rumänischen Behörden dieser schieren Unglaublichkeit einen Riegel vorgeschoben, denn man will keinen Wallfahrtsort für ausländische Rechtsextreme im eigenen Land. Prompt giftete der ungarische Parlamentspräsident, dies sei ein „unfreundliches, unzivilisiertes und barbarisches“ Verhalten.
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Tuesday, May 29, 2012
Thursday, May 24, 2012
Wozu bruche mer dat da?
Den Backes mit seiner Touristinfo braucht kein Mensch, denn keiner braucht Touristen und somit ist auch die Touristinfo überflüssig. Also macht der Bürgermeister den Laden dicht: Ende!
Das tut er auch mit dem Stadtmuseum, denn: "Wozu bruche mer dat da?" Was noch da ist an altem Krempel, das geht an das Technikmuseum. Für die ist es Privatvergnügen.
Bürgermeister Günther ist deshalb so erfolgreich, weil er liefert und an Taten gemessen wird: Altes Krankenhaus abgerissen, Amthaus abgerissen, Kurpark abgewickelt, Marktplatz platt gemacht und nun: Schließung der Touristinfo und des Stadtmuseums. Zweifellos weiß der Mann, was er will.
Eine glückliche Hand, das muß der Neid ihm einfach lassen, beweist er auch bei der Auswahl seiner Mitarbeiter. Jens Benner, bisher Leiter der Stabsstelle Kultur und Touristik, hat als Liquidator einen hervorragenden Job gemacht und sich damit für Höheres empfohlen.
Die Freudenberger wissen es zu schätzen, dass ihr Bürgermeister nicht rastet und nicht ruht bis der Ort endlich ein Stadtteil von Siegen geworden ist. Denn: Freudenberg - wozu bruche mer dat da?
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Wednesday, May 23, 2012
Monday, May 21, 2012
Das Volk wählt
Deutsche Politiker verachten das eigene Volk, findet Hans-Olaf Henkel und hat vermutlich Recht. Aber mal ehrlich: Hat nicht jedes Volk die Politiker, die es verdient - zumal in einer Demokratie?
Verlangen die Deutschen denn von Merkel und Co eine gute Politik?
Henkel schreibt, dass die deutschen Politiker uns den Euro als Friedensgaranten verkaufen wollen und meinen, Europa könne vor den Deutschen am besten mit dem Euro beschützt werden.
Er hat damit nicht ganz Unrecht. Aber das Volk wählt diese Politiker.
Henkel schreibt, dass die deutschen Politiker uns den Euro als Friedensgaranten verkaufen wollen und meinen, Europa könne vor den Deutschen am besten mit dem Euro beschützt werden.
Er hat damit nicht ganz Unrecht. Aber das Volk wählt diese Politiker.
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Sunday, May 20, 2012
Geführt von ein paar Öko-Yuppies
Nein, die bösen Rumänen. Was machen die denn jetzt schon wieder? "Zerschneidet Rumänien das letzte große Waldgebiet Europas?" fragt der ungarische Pester Lloyd anklagend. Wie nun, sollen die Leute weiterhin an staubigen Landstraßen mit LKW-Durchgangsverkehr wohnen, solange bis die letzte Firma wegen der unzulänglichen Infrastruktur dicht gemacht hat? Die Rumänen können ja dann außer Landes gehen, immer den Firmen nach. Man faßt sich gegen den Kopf.
Für die Ungarn mag Rumänien ja als so eine Art Reservat erscheinen. Die Natives leben darin bei Feuerwasser (Tuica) mit und von den Bären. Das lenkt ab von der Tristesse und den Giftschlämmen im eigenen Land. Aber der gemeine Rumäne hat sich den Sinn für die Realität bewahrt und muß - wie ich - irgendwo arbeiten. Übrigens kann man auch so einen Artikel wesentlich ausgewogener schreiben. So zum Beispiel: Straßenbau im europäischen Urwald. Aber wenn es um das Rumänien-Bashing geht, sind die ansonsten so zerstrittenen Ungarn immer eines Geistes gewesen.
Wie läuft es denn in Ungarn? Da werden die letzten Bären von millionenschweren von dekadenten Großwildjägern aus dem Ausland für ein paar Forint abgeknallt. Und der WWF?
Die Skandalorganisation, vor allem der deutsche Zweig, wird geführt von ein paar Öko-Yuppies in Frankfurt oder Hamburg, die mit von der Industrie gesponserten E-Bikes zwischen ihren Stadtwohnungen und Schreibtischen pendeln. Die brauchen weder neue Straßen noch Arbeitsplätze. Darin unterscheiden sie sich vom gemeinen Rumänen und von mir. :D
Für die Ungarn mag Rumänien ja als so eine Art Reservat erscheinen. Die Natives leben darin bei Feuerwasser (Tuica) mit und von den Bären. Das lenkt ab von der Tristesse und den Giftschlämmen im eigenen Land. Aber der gemeine Rumäne hat sich den Sinn für die Realität bewahrt und muß - wie ich - irgendwo arbeiten. Übrigens kann man auch so einen Artikel wesentlich ausgewogener schreiben. So zum Beispiel: Straßenbau im europäischen Urwald. Aber wenn es um das Rumänien-Bashing geht, sind die ansonsten so zerstrittenen Ungarn immer eines Geistes gewesen.
Wie läuft es denn in Ungarn? Da werden die letzten Bären von millionenschweren von dekadenten Großwildjägern aus dem Ausland für ein paar Forint abgeknallt. Und der WWF?
Die Skandalorganisation, vor allem der deutsche Zweig, wird geführt von ein paar Öko-Yuppies in Frankfurt oder Hamburg, die mit von der Industrie gesponserten E-Bikes zwischen ihren Stadtwohnungen und Schreibtischen pendeln. Die brauchen weder neue Straßen noch Arbeitsplätze. Darin unterscheiden sie sich vom gemeinen Rumänen und von mir. :D
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Saturday, May 19, 2012
Mal Klartext
Jetzt drehen die Fascho-Ungarn endgültig durch: Sie wollen den Kriegsverbrecher József Nyirő nach Rumänien umbetten. Der stammte aus Siebenbürgen - dem Teil, der in den 40ern von den Ungarn besetzt worden war. Dort war er Abgeordneter der faschistischen Pfeilkreuzlerpartei, die maßgeblich am Holocaust beteiligt waren. Im Fascho-Ungarn von heute gilt er als Held: Klick!
Die Rumänen haben verständlicherweise die Schnauze voll von der braunen Scheiße, und deshalb hat Außenminister Andrei Marga den ungarischen Botschafter einbestellt, um mit dem Herrn mal Klartext zu reden.
Beifall dagegen dürften die Freudenberger der neuerlichen Provokation klatschen. Der Freudenberger Bürgermeister ließ es sich schon letztes Jahr nicht nehmen, zur Einweihung eines Denkmals für den Chauvi Sándor Wekerle nach Ungarn zu pilgern.
Die Rumänen haben verständlicherweise die Schnauze voll von der braunen Scheiße, und deshalb hat Außenminister Andrei Marga den ungarischen Botschafter einbestellt, um mit dem Herrn mal Klartext zu reden.
Beifall dagegen dürften die Freudenberger der neuerlichen Provokation klatschen. Der Freudenberger Bürgermeister ließ es sich schon letztes Jahr nicht nehmen, zur Einweihung eines Denkmals für den Chauvi Sándor Wekerle nach Ungarn zu pilgern.
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Wednesday, May 16, 2012
Merkel vergibt nie
Da geht er hin, der Euro. Eine kränkelnde Frühgeburt, die nie zu retten war. Es ist nicht schade drum. Es gibt das Britische Pfund und den rumänischen Leu. Stabile Währungen mit Geschichte und Zukunft.
Deutschland hat sich Merkel ausgeliefert, und Merkel vergibt nie. Wenn Deutschland den Euro nicht retten kann, dann Gnade dem Land Gott...
Deutschland hat sich Merkel ausgeliefert, und Merkel vergibt nie. Wenn Deutschland den Euro nicht retten kann, dann Gnade dem Land Gott...
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